Senioren
Leiterin: Margarete Seufert, Tel. 0931-3 22 84 84
Sprechzeiten: Mo. u. Fr. 9–11 Uhr; Mi. 14–16 Uhr
Hinweis: Besuche nach Vereinbarung
Frauenkreis Unterdürrbach
In den fast rein katholisch geprägten Gemeinden Unter- und Oberdürrbach nahm nach dem Krieg die Zahl der Evangelischen zu. Unter der Leitung von Frau Stahl trafen sich in einem Raum der alten Schule ab 1955 einmal im Monat am Sonntag Nachmittag bis zu 21 Frauen.
Manchmal brachten die Frauen selbst gemachten Saft und Plätzchen mit, später wurden die Geburtstage mit Kaffee und Kuchen gefeiert. Beschäftigten sich die Frauen anfangs mit Bibeltexten und Glaubenserfahrungen, wurden später jahreszeitliche Themen, allelei Vorträge sowie Lichtbildervorträge interessant und Referenten des Frankenforums fanden immer häufiger den Weg ins Dürrbachtal. Mitte der 60er Jahre wurde die Zusammenarbeit auf den Abend verlegt und für die Frauen aus Oberdürrbach waren es oft eine abenteuerliche Unternehmung, zu Fuß auf dem schmalen Feldweg von Ober- nach Unterdürrbach zu gelangen.Bus- und Bahnfahrten in die nähere Umgebung, zuerst von Frau Nörr, später von Marianne Hoffmann liebevoll und detailliert vorbereitet, vervollständigten die Begegnungen. Im Laufe der Jahre verringerte sich der Kreis durch Wegzug, Einzug ins Altersheim oder Todesfälle auf 8 Personen. Doch es gelang immer wieder, Frauen zu interessieren und einzuladen, so dass sich bis heute zwischen 10 und 15 Frauen treffen. Einmal im Monat gibt es bei Kaffee und Kuchen Gespräche zu verschiedenen Themen und Erzählungen aus langen Leben. Die Frauen des Kreises – vor allem Gründungsmitglied Gerhilde Müller und Elsbeth Wittstadt – haben die Einführung und Verabschiedung vieler PfarrerInnen erlebt. Dass es den Frauenkreis Unterdürrbach heute noch gibt, ist vor allem dem Einsatz von Marianne Hoffmann zu verdanken, der es immer am Herzen lag und liegt, Frauen im Dürrbachtal Gemeinschaft, Austausch und Anregung zu ermöglichen. Von 1983 bis 1997 war sie die „Seele“ des Kreises, und auch heute noch ist sie für mich, die ich seit 1997 die Nachmittage organisiere, eine wichtige Ansprechpartnerin, ebenso wie Marie Moskalczuk, die seit 1996 für Kaffee und Gemütlichkeit sorgt.
Margarete Seufert
Sitztanz
Relmäßig treffen sich seit nunmehr fast 16 Jahren 10 bis 14 Frauen am Mittwochvormittag zu Bewegung und Begegnung. Schon immer war unseren damals noch Jungseniorinnen klar, dass Bewegung mit fortschreitendem Alter immer wichtiger wird. Deshalb haben sie schon etwa zwei Jahre vor unserer Gruppengründung Gymnastikstunden bei Frau Blosche absolviert.
Spaß an Bewegung und Freude an Begegnung ist unser Motto. Seniorengerechte Übungen trainieren nicht nur gezielt einzelne Muskeln, sondern den ganzen Bewegungsapparat. Längst haben Begegnung und Gespräch einen großen Raum eingenommen. Neben Gedächtnistraining ist die gegenseitige Information über aktuelle, gerade im Alter relevante Fragen wertvolle Hilfe im Alltag. Persönliche Kontakte werden immer wichtiger. Die Teilnahme an Freud und Leid untereinander wird wohltuend empfunden. Da unsere Stunden für viele Themen offen sind, werden während der Gruppenstunden häufig interessante Lebensläufe eingebracht, Kurioses und Witziges wird beigesteuert, was zu Lachstürmen hinreißt. Körperliche und geistige Bewegung helfen so gleichermaßen uns fit zu halten, sorgen für gute Stimmung und lösen manche seelische Anspannung. Wir bedanken uns ganz herzlich für die bereichernden Treffen unter dem gastlichen Dach der Immanuelkirche und gratulieren von Herzen zum 40jährigen Jubiläum!Edith Röll
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